Stadtförderung vom Land-NRW für Bochum, Hagen, Herne und Witten

23.01.2022, 20:13 Uhr

Wer kennt es nicht, leere Innenstädte und viel leerstehende Ladenfläche.

Um etwas zu verändern, nimmt die NRW-Koalition noch einmal 25 Millionen Euro in die Hand, um Kommunen zu helfen. Mit diesem Geld sollen Leerstände gefüllt werden, gezielter zu verhandeln oder gar neue Innenstadt-Allianzen geschmiedet werden.

180.000 Euro bekommt Bochum für die Wattenscheider Innenstadt.
95.801 Euro geht an das Hohenlimburger Zentrum in Hagen sowie,
97.796 Euro für das Hasper Zentrum, ebenfalls in Hagen.
75.000 Euro für die Innenstadt und Wanne-Innenstadt in Herne.
3005.235 Euro für die Innenstadt in Witten.

Die Projektumsetzung kann sofort starten!

Dazu erklärt Helmut Diegel MdL:

„Unsere Innenstädte sind Wirtschafts-, Wohn- und Lebensraum und sollen es bleiben. Die City ist nicht nur Aushängeschild einer Gemeinde, sondern auch ein Ort der Begegnung für die Menschen. Wir müssen die Zentren lebendig halten, denn von einer starken Innenstadt profitieren alle in Bochum, Herne, Witten und in Hagen. Corona hat vor allem den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen und die Konkurrenz mit den großen Onlineanbietern drastisch verschärft. Das Förderprogramm ist deshalb für unsere Händlerinnen und Händler, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, ein echter Lichtblick. Die bereits dritte Programmphase seit 2020 zeigt zudem den Bedarf vor Ort. Mit dem Sofortprogramm werden nunmehr insgesamt über 200 Kommunen mit rund 95 Millionen Euro Landesförderung unterstützt. Mit dem Fördergeld ist die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in der Pandemie und greift ihnen vor Ort unter die Arme.“

Bochum, Hagen, Herne und Witten enthalten aus dem diesjährigen Sofortprogramm insgesamt 753.832 Euro.

Ich bin sicher: Unsere Innenstädte haben eine vitale Zukunft vor sich – aber unsere Entscheiderinnen und Entscheider vor Ort brauchen jetzt die Handlungsfreiheit, um auf Entwicklungen zu reagieren und Neues zu wagen. Ich bin sehr froh, dass die NRW-Koalition wieder einmal die kommunale Familie mit ihren aktuellen Herausforderungen und auch Sorgen fest im Blick hat.“

 

Hintergrund:
In diesem dritten Aufruf wurden die bekannten und bewährten Förderbausteine des im Sommer 2020 initiierten Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen fortgeführt: Die Anmietung von Ladenlokalen, der Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien sowie Expertisen, Beratungen und Moderationsprozesse im Zusammenhang mit der Reaktivierung von Einzelhandelsgroßimmobilien oder der Aufbau eines Zentren Managements. Darüber hinaus wurden die Fördertatbestände erweitert. Neu ist beispielsweise die Förderung von Umbaupauschalen bei der Anmietung von Ladenlokalen oder die Schaffung von mehr Innenstadtqualität durch das Aufstellen von Stadtbäumen. Anfang 2022 wird es noch einmal die Möglichkeit geben, weitere Anträge zur Qualität der Innenstädte, insbesondere zur Begrünung, zu stellen.