2 Millionen für die Hochschulen in Bochum und Essen

Innovative Hochschule

10.05.2022, 21:29 Uhr | Bochum, Essen

In der zweiten Runde des Bund-Länder-Förderprogramms „Innovative Hochschule“ sind zwei Hochschulen aus Bochum und Essen dabei, die zum Wahlkreis von CDU-Landtagsabgeordneten Helmut Diegel MdL gehören.

Die Hochschulen sollen etwa bei Partnerschaften mit der Wirtschaft unterstützt
werden, um den Transfer von Ideen, Wissen und Technologien in die
Gesellschaft zu beschleunigen. Die bis zu fünfjähriger Förderung soll Anfang 2023 starten und beträgt bis zu zwei Millionen Euro jährlich für einzelne Hochschulen. Verbünde können bis zu drei Millionen Euro im Jahr bekommen. Rund 30 Prozent der geförderten Projekte kommen aus Nordrhein-Westfalen, was ein deutlich stärkeres Abschneiden im Vergleich zur ersten Runde 2017 bedeutet. Damals waren fünf Hochschulen aus Nordrhein-Westfalen ausgewählt worden.

Folgende Hochschulen wurden ausgewählt:

  • Hochschule Bochum (Transfer Hub for the Advancement, Livability and Efficacy of Sustainable Transformations)
  • Folkwang Universität der Künste, Essen (Sustainability by Design) 

Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen sagt:

„Ich gratuliere den nordrhein-westfälischen Hochschulen zu ihrem überaus erfolgreichen Abschneiden. Die Hochschulen sind eng in ihren Regionen vernetzt und liefern wertvolle Impulse für Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist es wichtig, dass Forschungsergebnisse transferiert werden und so der Gesellschaft nutzen.“
 

Hintergrund

„Innovative Hochschule“ ist eine Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers. Beschlossen wurde sie von den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern 2016. Sie soll insbesondere Fachhochschulen sowie kleine und mittlere Universitäten darin unterstützen, sich im Leistungsbereich Transfer und Innovation zu profilieren und ihre strategische Rolle im regionalen und überregionalen Innovationssystem zu stärken. Insgesamt stellen Bund und Länder für die zweite Förderrunde bis zu 285 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördermittel werden zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Bundesland der jeweiligen Hochschule getragen.