Neue Förderung für Bochum, Herne und Sprockhövel

Kommunaler Straßenbau 2022

06.05.2022, 11:25 Uhr | Bochum, Herne, Sprockhövel

Mit einem rund 160 Millionen Euro starken Förderprogramm unterstützt die NRW-Koalition im Landtag in diesem Jahr die Kommunen in Nordrhein-Westfalen bei der Modernisierung ihrer Infrastruktur.

Unter anderem wird Bochum gefördert: 
Der Ausbau der Anschlussstelle L 705 (A 448n)/K 3 Universitätsstraße – die Gesamtkosten betragen hier 5,67 Millionen Euro. Das Projekt wird mit 4,25 Millionen Euro gefördert

Hinzu kommt der Ersatzneubau der Brücke Lohring. Die Gesamtkosten hier betragen 13,41 Millionen Euro und wird mit 10,05 Millionen Euro vom Land gefördert.

Außerdem wird der Um- und Ausbau der Königsallee von Arnikastraße bis Wohlfahrtstraße – die Gesamtkosten betragen hier insgesamt 5,57 Millionen und wird vom Land NRW mit 2,48 Millionen Euro gefördert.

Aber auch Herne wird gefördert:
Für den Umbau des Knotenpunktes Castroper Straße/Hölkeskampring betragen die Gesamtkosten 720.000 Euro und das Land NRW fördert dieses Projekt mit insgesamt 490.000 Euro.
 

Zu guter Letzt wird Sprockhövel gefördert für die Grundhafte Erneuerung der Albringerstraße. Die Gesamtkosten betragen hier 360.000 Euro und das Land NRW fördert dieses Projekt mit insgesamt 270.000 Euro.
 

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Diegel MdL:
„Eine fitte und zukunftsfeste Infrastruktur ist wichtig für prosperierende Kommunen. Deshalb hat die NRW-Koalition im Landtag zugesagt: Wir stehen an der Seite unserer Städte, Kreise und Gemeinden und unterstützen sie beim kommunalen Straßenbau. In diesem Jahr werden 123 Projekte im ganzen Land mit 159,6 Millionen Euro gefördert. So können vor Ort Staustrecken entzerrt, Pendlerwege erleichtert und Menschen verbunden werden."
 

Hintergrund:
Voraussetzung für die Programmaufnahme ist, dass Baureife gegeben ist. Die Prüfung der Förderanträge und die Bewilligung erfolgen durch die fünf Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster.

Das Förderprogramm unterstützt in diesem Jahr 123 kommunale Bauvorhaben an Straßen, Brücken und Kreuzungen sowie Rad- und Gehwegen mit einem Zuwendungsvolumen von insgesamt 159,6 Millionen Euro. So entlastet das Land die Kreise, Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen in erheblichem Umfang. Der Fördersatz liegt auf einem unverändert hohen Niveau von mindestens 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.